Gletscherskigebiete sind die Antwort auf die wichtigste Frage der Skiplanung: Liegt überhaupt Schnee? Am Kitzsteinhorn in Kaprun beginnt die Skisaison deutlich früher als in tiefer gelegenen Gebieten und dauert bis weit ins Frühjahr.
Warum ein Gletscher schneesicher ist
Das Skigebiet am Kitzsteinhorn reicht bis rund 3.000 Meter. In dieser Höhe fällt Niederschlag verlässlich als Schnee, und die Schneedecke bleibt auch bei milden Phasen im Tal erhalten. Wer im Herbst oder späten Frühjahr Ski fahren will, ist hier unabhängiger vom Wetter als in vielen anderen Regionen.
Saison am Kitzsteinhorn
Der Gletscher ist üblicherweise von Herbst bis in den Frühsommer in Betrieb – deutlich länger als klassische Wintersportgebiete. Die genauen Termine hängen von den Schnee- und Wetterverhältnissen ab.
Pisten für alle Könnensstufen
Neben breiten Gletscherpisten für Einsteiger und Familien gibt es anspruchsvolle Abfahrten und markierte Freeride-Routen. Details zu Pisten und Anbindung finden Sie im Beitrag zum Kitzsteinhorn.
Gletscher und See in einer Region
Die Kombination aus Gletscherskigebiet und tiefer gelegenem Skiberg – der Schmittenhöhe auf der anderen Talseite – macht die Region wetterunabhängig: Bei gutem Wetter der Gletscher, bei Sturm auf 3.000 Metern die geschützten Waldabfahrten am Ort.
Was Sie mitnehmen sollten
- Warme Kleidung: Auf 3.000 Metern ist es deutlich kälter als im Tal.
- Sonnenschutz und Skibrille – die Strahlung am Gletscher ist intensiv.
- Zeit für die Auffahrt: Die Strecke vom Tal auf den Gletscher dauert länger als eine normale Liftfahrt.