Sommer

Zell am See im Juni: Sommerstart, lange Tage und leere Wege

Zwei Personen beim Stand-up Paddleboarding auf dem Zeller See mit Bergpanorama
Foto: © Zell am See-Kaprun Tourismus

Das Wichtigste in Kürze

Der Juni ist der unterschätzteste Sommermonat der Region. Die Tage sind die längsten des Jahres, die Landschaft ist frisch und grün, die Bergbahnen und Sommerziele nehmen den Betrieb auf, aber die großen Ferien haben noch nicht begonnen. Der Zeller See erreicht gegen Ende des Monats badetaugliche Temperaturen. Wer Sommer ohne Gedränge will, kommt im Juni.

Der Juni ist der Monat, in dem Zell am See-Kaprun in den Sommer kippt, ohne dass der Sommer schon voll ist. Die Tage sind die längsten des Jahres, es ist bis nach 21 Uhr hell, die Almen sind grün, und die Bergbahnen nehmen nach und nach den Betrieb auf. Gleichzeitig haben die Sommerferien in den meisten Herkunftsländern noch nicht begonnen. Wer diese Lücke nutzt, bekommt den Sommer fast für sich.

Wetter und Seetemperatur

Im Mittel liegen die Tageshöchstwerte im Tal bei etwa 21 Grad, nachts kühlt es auf um die 8 Grad ab. Der Juni ist damit angenehm warm, aber gewitteranfällig: nachmittags bauen sich in den Hohen Tauern häufig Gewitter auf. Die praktische Konsequenz ist einfach und wichtig: hochalpine Touren starten früh und sind mittags zurück.

Der Zeller See gehört zu den wärmeren Alpenseen. Im Juni erreicht er häufig Werte um 18 bis 20 Grad, Ende des Monats ist Baden für die meisten angenehm. Eine monatsweise Einordnung finden Sie unter Wassertemperatur des Zeller Sees.

Was im Juni startet

Der Juni ist der Monat, in dem das Sommerangebot vollständig wird:

Wandern im Juni

Im Juni werden nach und nach auch die Höhenwege frei. Anfang des Monats können in Lagen über 2.000 Metern noch Schneefelder liegen, gegen Ende ist das meiste begehbar. Die Almen öffnen, was den Juni zu einem der schönsten Monate für Wanderungen mit Einkehr macht. Routen finden Sie im Wanderguide, auf dem Hohe Tauern Panorama Trail und unter sichere Almen. Für Familien eignen sich die kinderwagengerechten Wege.

Rad, Wasser und Sport

Der Juni ist der beste Radmonat: angenehme Temperaturen, freie Passstraßen, wenig Verkehr. Einstiege unter Mountainbiken und E-Biken, Rennrad und Hohe Tauern Bike Trail. Am See beginnt die Wassersportsaison mit Stand-up Paddling und Segeln, siehe Wassersport am Zeller See. Wer höher hinaus will, findet unter Paragliding den Einstieg.

Für wen sich der Juni lohnt

Der Juni ist die beste Wahl für alle, die den Sommer wollen, aber nicht die Hochsaison: Paare, Wanderer, Radfahrer, Fotografen und Familien mit noch nicht schulpflichtigen Kindern. Sie bekommen lange Tage, grüne Landschaft, geöffnete Ziele und deutlich niedrigere Preise als im Juli und August. Wer dagegen auf verlässlich warmes Badewetter setzt oder alle Höhenwege ohne Restschnee begehen will, ist im Hochsommer besser aufgehoben.

Häufige Fragen

Kann man im Juni im Zeller See baden?

Gegen Ende des Monats meistens ja. Der Zeller See gehört zu den wärmeren Alpenseen und erreicht im Juni häufig um die 18 bis 20 Grad. Anfang Juni ist es noch frisch, Ende Juni ist Baden für die meisten angenehm.

Sind im Juni alle Bergbahnen offen?

Die meisten nehmen im Lauf des Juni den Sommerbetrieb auf, aber nicht alle gleichzeitig. Hoch gelegene Wege und einzelne Anlagen starten erst später. Prüfen Sie die aktuellen Betriebszeiten direkt beim Betreiber.

Wie voll ist es im Juni?

Deutlich ruhiger als im Juli und August. Die Sommerferien beginnen in den meisten Herkunftsländern erst später, dadurch sind Wege, Bahnen und Unterkünfte im Juni entspannt und günstiger.

Wie ist das Wetter im Juni?

Mild bis warm mit Tageshöchstwerten um 21 Grad im Tal. Der Juni ist aber auch ein gewitterreicher Monat. Bergtouren gehören in den Vormittag, nachmittags bauen sich häufig Gewitter auf.

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Bevor Sie gehen …

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