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Nationalpark Hohe Tauern

Bartgeier am Kitzsteinhorn im Nationalpark Hohe Tauern
Foto: © Zell am See-Kaprun Tourismus

Das Wichtigste in Kürze

Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit 1.856 Quadratkilometern das älteste und größte Schutzgebiet der Alpen. Er zählt über 300 Dreitausender, 551 Bergseen und 26 große Wasserfälle, darunter die Krimmler Wasserfälle, und beginnt direkt vor den Toren von Zell am See-Kaprun.

Teil unseres großen Guides: Kaprun entdecken

Der Nationalpark Hohe Tauern ist das älteste und größte Schutzgebiet der Alpen – ein Reich aus vergletscherten Dreitausendern, tosenden Wasserfällen und unberührten Bergtälern. Direkt vor den Toren von Zell am See-Kaprun beginnt eine Naturlandschaft, in der Steinadler ihre Kreise ziehen und seltene Pflanzen blühen. Wer hier wandert, erlebt die Alpen so ursprünglich wie kaum anderswo.

Ein Schutzgebiet der Superlative

1984 gegründet, erstreckt sich der Park heute über 1.856 Quadratkilometer und reicht über die drei Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten. Der Salzburger Anteil allein umfasst 805 Quadratkilometer. „Ein Schutzraum für eine einzigartige Flora und Fauna“ – so lautet die Idee hinter dem Park, in dem rund ein Drittel aller heimischen Pflanzenarten und bis zu 20.000 Tierarten zu Hause sind.

Gipfel, Gletscher und Wasserfälle

Über 300 Berggipfel ragen hier höher als 3.000 Meter. Der Großglockner als höchster Berg Österreichs und die Pasterze, der größte Gletscher des Landes, gehören ebenso dazu wie die berühmten Krimmler Wasserfälle. Insgesamt verteilen sich 551 Bergseen und 26 große Wasserfälle über das Gebiet.

  • Über 300 Dreitausender und 126 km² Gletscherfläche
  • 551 Bergseen und 26 große Wasserfälle
  • 2.080 km Wanderwege allein im Salzburger Teil

Erlebniswelten am Berg

Auf rund 3.000 Metern entführt die Gipfelwelt 3000 am Kitzsteinhorn in die Welt der Hochgebirgsnatur – mit Stollengang, Aussichtsplattformen und einem grandiosen Panorama. Im Tal erzählen die Nationalparkwelten in Mittersill mit Multimedia-Schau und 360-Grad-Kino die Geschichte dieser einzigartigen Landschaft.

Unterwegs mit den Nationalpark-Rangern

Die geführten Touren der Nationalpark-Ranger sind das Herzstück eines Besuchs. Im Sommer führen sie zu Gletschern, Almen und Tierbeobachtungsplätzen, im Winter geht es auf Schneeschuhen durch die verschneite Stille. Die Ranger kennen jede Pflanze und jedes Tier – und machen die Natur für Groß und Klein begreifbar.

Ein Erlebnis für die ganze Familie

Kindgerechte Themenwege, Tierbeobachtungen und interaktive Stationen machen den Nationalpark zum idealen Ausflugsziel für Familien. Schon kurze Wanderungen führen zu beeindruckenden Aussichten, während die Ranger spannende Geschichten über Murmeltier, Steinadler und Bartgeier erzählen.

So kommst du hin

Von Zell am See-Kaprun aus erreichst du die Eingänge des Nationalparks in kurzer Zeit – etwa über die Gletscherbahnen aufs Kitzsteinhorn oder über Mittersill ins Oberpinzgau. Weitere Tipps für deinen Aufenthalt findest du in unserem Guide für Zell am See im Sommer.

Häufige Fragen

Wie groß ist der Nationalpark Hohe Tauern?

Der 1984 gegründete Park erstreckt sich über 1.856 Quadratkilometer und reicht über die Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten. Der Salzburger Anteil allein umfasst 805 Quadratkilometer.

Was macht den Nationalpark so besonders?

Über 300 Gipfel überschreiten die 3.000 Meter, dazu kommen 126 Quadratkilometer Gletscherfläche, 551 Bergseen und 26 große Wasserfälle. Mit dem Großglockner steht hier der höchste Berg Österreichs, mit der Pasterze der größte Gletscher des Landes.

Wie kommt man von Zell am See-Kaprun in den Nationalpark?

In kurzer Zeit: entweder über die Gletscherbahnen aufs Kitzsteinhorn oder über Mittersill ins Oberpinzgau. Auf rund 3.000 Metern führt die Gipfelwelt 3000 mit Stollengang und Aussichtsplattformen mitten in die Hochgebirgsnatur.

Was bieten die Touren der Nationalpark-Ranger?

Sie sind das Herzstück eines Besuchs. Im Sommer führen die Ranger zu Gletschern, Almen und Tierbeobachtungsplätzen, im Winter geht es auf Schneeschuhen durch die verschneite Stille – mit Erklärungen zu Pflanzen und Tieren unterwegs.

Ist der Nationalpark für Familien geeignet?

Sehr. Kindgerechte Themenwege, Tierbeobachtungen und interaktive Stationen machen ihn zum idealen Familienziel, und schon kurze Wanderungen führen zu großen Aussichten. Im Tal erzählen die Nationalparkwelten in Mittersill die Geschichte der Landschaft mit Multimedia-Schau und 360-Grad-Kino.

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